Basisrezept für zuckerfreie Rohkost-Konfitüre

Rohkostmarmelade – natursüß, gesund, lecker

„RAWmelade“ – eines meiner Lieblingsrezepte zur Verarbeitung unserer Obstsorten und Beerenfrüchte im Sommer. Im Garten kultivieren wir z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Pflaumen und Kirschen. Hinzu gesellen sich noch wild wachsende Heidelbeeren und Brombeeren, die sich ganz in der Nähe befinden. Aus dem Überschuss mixe ich eine zuckerfreie, vegane und leckere Rohkostmarmelade bzw. Rohkostkonfitüre – eine geniale und gesunde Süßspeise.

Vorzüge der Rohkostmarmelade

  1. Alle thermolabilen Inhaltsstoffe (z.B. Vitamin C, welches gerade in unseren regionalen Beerenfrüchten in großen Mengen vorhanden ist), bleiben bestmöglich erhalten.
  2. Du benötigst kein künstlich hinzugefügtes Süßungsmittel, denn die Süße wird hier nur durch den natürlichen Fruchtzucker erzielt.
  3. Extrem gesund durch die Verwendung des Superfoods Chiasamen als Geliermittel.
  4. Die Zubereitung dauert keine 5 Minuten.
  5. Das Grundrezept ist super flexibel und vielseitig variierbar.

Zutaten für ca. 4 Portionen

  • ca. 100 g reife!! Früchte (Kirschen, Erdbeeren, Hagebutten)
  • 1 EL Chiasamen (Alternativ: 1 TL Flohsamenschalen)
  • optional: 2-3 Medjoul-Datteln (hier kannst du die Saaten auch weglassen)

Zubereitung

  • Früchte waschen, putzen, im Hochleistungsmixer pürieren und in Schale geben
  • Chiasamen (oder Flohsamen) zufügen und klumpenfrei verrühren
  • alles in Vorratsgefäß umfüllen und für einige Stunden im Kühlschrank verfestigen lassen

Das Rezept stammt aus meinem Buch
„Top ernährt nix entbehrt“.

Muttis Lieblingskombinationen

Auch meine Mutti ist wahnsinnig begeistert von diversen „RAWmeladen“-Sorten. Zu ihren Favoriten gehören beispielsweise Konfitüren mit roten und schwarzen Johannisbeeren. Gerade die Cassis-Variante schmeckt uns beiden absolut grandios. Hierfür verwende ich lediglich die Beeren sowie ein paar Datteln für die Süße und verzichte auf die Chiasamen als Verdickungsmittel. Eine ihrer absoluten Lieblingssorten – in Form einer exotischen Himbeer-Rohkostmarmelade – möchte abschließend unbedingt mit dir teilen. Denn: sie besteht aus nur 4 Zutaten. Neben den Beerenfrüchten (ca. 200 g) sind noch eine überreife Banane sowie 2 Medjoul-Datteln und der Abrieb einer halben Bio-Orange enthalten. „Die Kombination aus perfekt ausbalancierter Süße-Säure erzielt einen unvergleichlichen Geschmack mit lieblich-fruchtigen Aromen.“ – so ihr kulinarisches Fazit.

Wichtige Tipps

Vorzugsweise solltest du Obst verwenden, welches per se bereits eine gewisse eigene Süße besitzt. Wenn du säuerlichere Sorten verarbeiten möchtest, kannst du optional ein Süßungsmittel deiner Wahl hinzufügen. Ich empfehle dir da auf alle Fälle überreife Bananen oder Datteln. Letztere dienen gleichzeitig als Verdickungsmittel, so dass du Chiasamen auch weglassen kannst, wenn die Rohkostkonfitüre bereits eine streichfähige Konsistenz aufweist. Anstelle von Chiasamen gelingt die Herstellung auch ausgezeichnet mit Flohsamenschalen. Als heimische (und wesentlich preisgünstigere) Alternative zu den südamerikanischen Superfood eignen sich auch die guten alten Leinsamen ausgezeichnet.

Haltbarkeit verlängern

Die maximale Haltbarkeit der Rohkostmarmelade beträgt bei kühler Lagerung ungefähr 3-4 Tage, denn es wurde ja nichts erhitzt und sterilisiert. Das erscheint zunächst als Nachteil, weil du bestimmt nicht ständig kleinere Mengen herstellen möchtest. Aber da habe ich eine fantastische Nachricht: du kannst die fertige RAWmelade super bequem einfrieren. Dafür füllst du sie in einen Gefrierbeutel, streichst sie ganz flach und kannst sie portionsweise auftauen.

Verarbeitungsmöglichkeiten

Die fruchtige Rohkostmarmelade kannst du als gesunde Süßspeise vielseitig zum Einsatz bringen. Integrierst du sie z.B. in Torten oder Cookies, verleihen sie deinen Süßspeisen eine fruchtig-saftige Note. Mischt du die Fruchtzubereitung z.B. in Müslis oder Ähnliches, sparst du ein zusätzliches Süßungsmittel. Weiterhin kannst du sie klassisch als Aufstrich für (Rohkost)-Brötchen oder Pancakes verwenden.

Hast du die „RAWmelade“ ausprobiert? Dann teile gern dein Feedback in den Kommentaren.
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Über mich

Fanny Patzschke
Fanny

Ich bin Fanny, Ernährungsberaterin, Fitnesstrainerin, Apothekerin, Yogalehrerin, Buchautorin und Referentin.

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